Wichtige Initiativen Helga Zepp-LaRouches in Brasilien
Aufruf. In Brasilien erneuterte die BüSo-Vorsitzende ihren Appell für ein internationalen Protokoll zum Verbot von Gewalt-Computerspielen und "Killer"-Videos und forderte die Integration Lateinamerikas in die Entwicklungsperspektive "Neue Seidenstraße".
Am 13. Juni 2002 sprach Helga Zepp-LaRouche, BüSo-Vorsitzende und Spitzenkandidatin bei den Bundestagswahlen, vor einer Versammlung von 80 Richtern, Anwälten, Experten und Studenten im Appellationsgericht des Staates Sao Paulo, Brasilien. Sie rief die Versammelten auf, sich ihrer Anfang Mai nach dem Erfurter Schulmassaker erhobenen Forderung nach einem internationalen Protokoll zum Verbot von Gewalt-Computerspielen und "Killer"-Videos anzuschließen.

Die Versammlung wurde vom Vizepräsidenten des Gerichts, Dr. Renato Nalini, geleitet. Der Vortrag wurde mit großer Begeisterung aufgenommen, viele Anwesende versicherten spontan, sich für die Umsetzung der Forderung nach einem internationalen Protokoll einzusetzen.
Bei einem Seminar "Brasilien-Argentinien: die Stunde der Wahrheit" am 14. Juni im Hörsaal der "Vereinigung der Absolventen der Militärhochschule" (ADESG) sprach Helga Zepp-LaRouche über das Entwicklungskonzept der Eurasischen Landbrücke, der "Neuen Seidenstraße" und der Bedeutung dieser Vision der wirtschaftlichen Integration ganzer Kontinente für die Zukunft Lateinamerikas. Der ehemalige brasilianische Parlamentsabgeordnete und Präsidentschaftskandidat Dr. Vasco de Azevedo Neto sprach über konkrete Entwicklungsprojekte für die Wasserwege Lateinamerikas.
Auf der gleichen Veranstaltung sprachen auch der amerikanische Ökonom und Präsidentschaftskandidat Lyndon H. LaRouche, sowie - per Telefon-Verbindung aus einem argentinischen Militärgefängnis - der ehemalige Oberst Muhamed Ali Seineldin.
Am 12. Juni 2002 war Lyndon H. LaRouche zum Ehrenbürger der 18-Millionen-Stadt Sao Paulo ernannt worden.